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Fukushima-GAU auf Kategorie 7 hochgestuft PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. April 2011 um 10:57 Uhr
1. (00:00) n-tv Nachrichten, 12.04.2011
2. (01:33) Tagesschau, 12.04.2011
3. (02:27) ARD Morgenmagazin, 12.04.2011

Höchste Gefahrenstufe für Fukushima-Katastrophe

Atomunglück gilt als so schwerwiegend wie Tschernobyl Kategorie Tschernobyl: Japan ruft offiziell die höchste Gefahrenstufe für die Atomkatastrophe von Fukushima aus. Damit gilt das Unglück nun als ebenso gravierend wie das in Tschernobyl 1986. Derweil verbreiten Nachbeben in Japan Angst und Schrecken. Die Atomaufsichtsbehörde in Tokio stufte den Unfall auf der Internationalen Bewertungsskala für Störfälle auf der höchsten Stufe 7 ein. Bisher wurde nur die schwere Reaktorkatastrophe in Tschernobyl in diese Gefahrenstufe eingeordnet. Japan hatte am Vortag angekündigt, weitere Gebiete evakuieren zu lassen. Stufe 7 beschreibt einen "katastrophalen Unfall" mit weitreichenden Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

"Schwerste Freisetzung"

Allerdings würden die in Fukushima freigesetzten radioaktiven Materialien bislang zehn Prozent der von Tschernobyl betragen, hieß es. Die Regierung kündigte an, die Messungen von Radioaktivität auszuweiten. Die freiwerdende Radioaktivität habe sich jedoch zuletzt verringert. Die Strahlung stamme überwiegend aus dem Reaktor 2, wo es am 15. März zu einer Explosion gekommen war, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Das radioaktive Leck könnte jedoch die in Tschernobyl freigesetzte Menge noch übertreffen, berichtete Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tepco. Bisher hatte für drei Meiler im AKW Fukushima Eins die Stufe 5 gegolten. Das bedeutet nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz: Begrenzte Freisetzung von radioaktiven Stoffen und Einsatz einzelner Katastrophenschutzmaßnahmen. Stufe 7 bedeutet demnach: "Schwerste Freisetzung: Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld." Demnach könnte ein Atomunfall auch ohne eine katastrophale Explosion die höchste Stufe erreichen. Die Störfall-Skala INES - International Nuclear and Radiological Event Scale - war nach der Tschernobyl-Katastrophe geschaffen worden.

Wieder Nachbeben

Derweil versuchen Arbeiter in Fukushima weiter, die Atomruine unter Kontrolle zu bringen. Am Vortag hatte ein weiteres starkes Erdbeben neue Probleme ausgelöst. Der Erdstoß unterbrach kurzzeitig die Stromversorgung. Die Kühlung der kritischen Reaktoren 1 bis 3 fiel für 50 Minuten aus. Das Abpumpen verseuchten Wassers verzögerte sich. Auch das Einleiten von Stickstoff zur Verhinderung von Wasserstoffexplosionen musste gestoppt werden.

In Folge des starken Nachbebens kamen drei Menschen bei Erdrutschen ums Leben. Auch am Dienstagmorgen suchten weitere Nachbeben das geplagte Inselreich heim. Berichte über neue Probleme in der Atomruine gab es aber nicht. Auch wurde keine Warnung vor Tsunami ausgegeben. Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen konnte nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden. Auch die Landebahnen auf dem Tokioter Flughafen Narita mussten zwischenzeitlich gesperrt werden. Die Stärke des Bebens war zunächst mit 6,3 angegeben worden, wurde aber auf 6,4 angehoben. Seit dem Beben der Stärke 9,0 vor einem Monat kam es zu hunderten Nachbeben.

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Quelle: dokuundso1
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. April 2011 um 11:21 Uhr
 
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